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  1. Was ist ein Zustellstück?
  2. Was ist eine Zustellregistrierung?
  3. Was ist ein Zustelldienst?
  4. Warum bekomme ich behördliche Sendungen nicht einfach per E-Mail?
  5. Was sind die Vorteile?
  6. Was kostet mir der Erhalt von Sendungen/Zustellstücken?
  7. Wie funktioniert eine elektronische Zustellung?
  8. Was benötige ich für die erstmalige Anmeldung?
  9. Wie kann ich mich anmelden?
  10. Ich besitze eine Handy-Signatur und mehrere Signaturkarten. Funktioniert die Anmeldung mit allen meinen Karten und Handys?
  11. Was ist der Briefkasten?
  12. Wie lange werden Schriftstücke im Briefkasten oder im Papierkorb für mich aufbewahrt?
  13. Wie funktioniert der Papierkorb?
  14. Kann ich Dokumente auch mehrmals Abholen?
  15. Wenn ich mich angemeldet habe, bekomme ich dann automatisch alle Dokumente elektronisch?
  16. Was mache ich, wenn ich auf Urlaub fahre oder länger abwesend bin?
  17. Ist es aussreichend sich beim Zustelldienst abwesend zu melden, oder muss ich das zusätzlich beim Postamt machen, um keine Fristen zu versäumen?
  18. Wann gilt ein Dokument als zugestellt?
  19. Wie werde ich über ein neues Dokument im Briefkasten informiert?
  20. Was ist eine Verständigung?
  21. Wie erkenne ich, dass die Verständigungs-E-Mail tatsächlich von meinBrief.at stammt?
  22. Was mache ich, wenn sich meine E-Mail-Adresse geändert hat?
  23. Wie erfährt der Absender, dass ich die Sendung abgeholt habe?
  24. Was ist ein Zustellnachweis?
  25. Kann ich veranlassen, dass die zuzustellenden Dokumente an mich ausschließlich verschlüsselt übermittelt werden?
  26. Kann ich Zustellstücke aus meinem Briefkasten auch automatisch abholen?
  27. Wie funktioniert ein Zustelldienst technisch im Detail?
  28. Wo finde ich die gesetzliche Grundlage für den Zustelldienst, die Identifizierung und die verwendeten Formulare?
  29. Wie kann ich mein elektronisches Postfach auflösen?



Was ist ein Zustellstück?

Ein Zustellstück ist ein elektronischer (evt. verschlüsselter) Datencontainer. In diesem Datencontainer befindet sich in der Regel eine durch den Versender signierte Datei, zum Beispiel ein Bescheid. Sofern keine Verschlüsselung stattfindet, kann aus Datenschutzgründen nur ein verschwiegenheitsverpflichteter Dienstleister den Zustelldienst betreiben.

Bestimmte Zustellstücke dürfen implizit nur verschlüsselt elektronisch zugestellt werden (medizinische Daten, sensible Daten, personenbezogene Daten, etc.). Betreffende Richtlinien sind auch im § 14 des Datenschutzgesetzes bzw. im speziellen jeweiligen Materiengesetz nachzulesen (z.B.Gesundheitstelematikgesetz, etc.). Sollte für zuvor genannte Zustellstücke die Verschlüsselung nicht möglich sein, MUSS konventionell zugestellt werden.

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Was ist eine Zustellregistrierung?

Unter Zustellregistrierung versteht man die Registrierung von Empfängern bei einem elektronischen Zustelldienst. Sie registrieren sich zu diesem Zweck beim Zustelldienst mit persönlichen Daten (Name, Geburtsdatum, etc.) sowie Verständigungsadressen (elektronisch und (optional) postalisch) und "zulässigen" Dokumentenformaten (z.B. .doc, .pdf, .xls, .html, etc). Der Zustelldienst MUSS jedenfalls jene Dokumentenformate (MIMETypes) verarbeiten und zustellen können, welche durch die E-Government Kooperation als geeignete Dokumentformate für die Kommunikation in Richtung Bürger empfohlen worden sind.

Der Zustelldienst MUSS dem Bürger (Empfänger) im Zuge der Erstregistrierung diese Dokumentenformate zur Annahme empfehlen. Im Zuge der Registrierung können Empfänger auch gleich ihre persönlichen Schlüssel zur Verschlüsselung der Schriftstücke bekannt geben bzw. werden auch mögliche Abwesenheiten an dieser Stelle administriert.

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Was ist ein Zustelldienst?

Durch einen Zustelldienst haben Sie die Möglichkeit Zustellungen von Behörden elektronisch zu erhalten. Bei der herkömmlichen Zustellmethode (postalisch) muss bei der Entgegennahme eines eingeschriebenen Schreibens, der Erhalt mit einer Unterschrift bestätigt werden. Bei der elektronischen Zustellung wird dies mithilfe Ihrer Bürgerkarte oder Handy-Signatur online erledigt.

Mittels eines Zustelldienstes können aber auch nicht-behördliche (privatwirtschaftliche) Dokumente nachweislich versendet und empfangen werden.

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Warum bekomme ich behördliche Sendungen nicht einfach per E-Mail?

E-Mails bieten nicht genügend Sicherheit, um Dokumente dieser Art zustellen zu können. Da Sie bei meinBrief.at mit Ihrer Bürgerkarte eindeutig identifiziert werden, kann sichergestellt werden, dass Sie und nur Sie Ihre wichtigen Zustellstücke elektronisch erhalten.

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Was sind die Vorteile?

Die elektronische Zustellung ist ein wesentlicher Bestandteil einer modernen, serviceorientierten Verwaltung. Aufseiten der Bürgerinnen und Bürger spart sie Zeit und erhöht den Komfort. Das Abholen eingeschriebener Briefe von den Postämtern kann gänzlich entfallen. In der Verwaltung sorgt die elektronische Zustellung für deutliche Kosteneinsparungen.

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Was kostet mir der Erhalt von Sendungen/Zustellstücken?

Das Empfangen von elektronischen Sendungen ist für unsere Kunden kostenlos.

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Wie funktioniert eine elektronische Zustellung?

Eine elektronische Zustellung können Sie sich vom Prinzip her gleich vorstellen wie eine Zustellung durch die Post.

Stellen Sie sich vor, Sie bekommen Post von einer Behörde. Diese Sendungen werden über die Post versendet und ein Postbeamter muss diese ausliefern und Sie müssen schlussendlich auch noch zu Hause sein, um diese mit Ihrer Unterschrift entgegenzunehmen.

Bei einer elektronischen Zustellung fragt der Versender (z.B. eine Behörde) direkt am Zustellkopf an, ob der Empfänger elektronisch erreichbar (bei einem Zustelldienst angemeldet) ist.

Falls Ja wird über einen Zustelldienst wie meinBrief.at eine Benachrichtigung an Ihre angegebene E-Mail-Adresse gesendet und die Zustellung kann jederzeit mittels Bürgerkarte elektronisch abgeholt werden.

Alternativ können Versender über Versanddienstleister wie sendhybrid Dokumente auch dual zustellen. Das heißt, sind Sie nicht an einem Zustelldienst angemeldet, erhalten Sie die Sendung auf dem herkömmlichen Weg zugestellt (gedruckt, kuvertiert und über die Post versendet).

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Was benötige ich für die erstmalige Anmeldung?

Sie benötigen:

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Wie kann ich mich anmelden?

Verwenden Sie Ihre Handy-Signatur oder Bürgerkarte um sich bei meinBrief.at anzumelden. Wenn Sie bereits Kunde von meinBrief.at sind, gelangen Sie nach dem Log-in in Ihren Briefkasten. Sollten Sie noch nicht Kunde von meinBrief.at sein, werden Sie zum Registrierungsformular weitergeleitet. Bitte füllen Sie das Registrierungsformular vollständig aus. Sie erhalten ein Aktivierungsmail für Ihre angegebene E-Mail-Adresse. Sobald Sie die primäre E-Mail-Adresse aktiviert haben, sind Sie erfolgreich angemeldet und können die Dienste von meinBrief.at nutzen.

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Ich besitze eine Handy-Signatur und mehrere Signaturkarten. Funktioniert die Anmeldung mit allen meinen Karten und Handys?

Ja, Sie können alle Ihre Signaturkarten oder Handy-Signatur mit Bürgerkartenfunktion für die Anmeldung verwenden.

Ein Beispiel:

Sie besitzen eine Signaturkarte und eine Handy-Signatur. Zur Registrierung haben Sie Ihre Signaturkarte verwendet. Jetzt können Sie sich auch mit Ihrer Handy-Signatur anmelden. Da beide Varianten Sie eindeutig identifizieren.

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Was ist der Briefkasten?

Der Briefkasten ist vergleichbar mit einem realen Briefkasten. Ihre elektronische Post wird in Ihrem Briefkasten zugestellt und Sie können sie dort jederzeit abholen.

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Wie lange werden Schriftstücke im Briefkasten oder im Papierkorb für mich aufbewahrt?

Prinzipiell werden Sendungen während der gesetzlichen Vorhaltedauer von zwei Wochen (14 Tage) in Ihrem Briefkasten oder Papierkorb für Sie aufbewahrt. Durch setzten des Hakens "Nein, ich möchte meine behördlichen Schriftstücke im Postfach behalten." Werden Ihre Sendungen bis zu einem Speichervolumen von gesamt maximal 500MB für Sie aufbewahrt. Wir behalten uns vor, sollten Sie ein Speichervolumen von 490 MB erreichen, Sie mit einem E-Mail an die primäre Adresse aufzufordern, Speicher freizugeben. Sollten Sie nicht binnen 7 Tagen Dokumente löschen, können wir alle Dokumente, bei denen die gesetzliche Vorhaltedauer abgelaufen ist, aus Ihrem Postfach löschen.

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Wie funktioniert der Papierkorb?

Falls Sie eine Sendung nicht mehr benötigen, können Sie diese in den Papierkorb verschieben. Sollten Sie unabsichtlich die falsche Sendung gelöscht haben, können Sie diese aus dem Papierkorb wiederhergestellt werden.

Wenn Sie Sendungen aus dem Papierkorb löschen, werden diese endgültig gelöscht.

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Kann ich Dokumente auch mehrmals Abholen?

Ja, es besteht die Möglichkeit das Dokument innerhalb der Vorhaltedauer mehrmals aus dem Briefkasten abzuholen.

Bitte beachten Sie, dass falls Sie den Haken bei "Nein, ich möchte meine behördlichen Schriftstücke im Postfach behalten." nicht gesetzt haben, Ihre Dokumente nur für die behördliche Vorhaltedauer von zwei Wochen (14 Tage) in Ihrem Briefkasten für Sie aufbewahrt werden.

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Wenn ich mich angemeldet habe, bekomme ich dann automatisch alle Dokumente elektronisch?

Als Erstes muss einmal eine Unterscheidung zwischen behördlicher und privater Zustellung getroffen werden.

Im Falle von behördlichen Dokumenten ist es zurzeit noch so, dass nicht alle Behörden die Möglichkeit der elektronischen Zustellung anbieten. In den letzten Jahren stieg die Anzahl von Behörden und Gemeinden, die diesen Service anbieten stetig. Von allen Stellen, die diesen Service anbieten, erhalten Sie natürlich Ihre Zustellungen elektronisch.

Auch nichtbehördliche Zustellungen können nach Ihrem Einverständnis in Ihr Postfach übermittelt werden.

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Was mache ich, wenn ich auf Urlaub fahre oder länger abwesend bin?

Auf dem meinBrief.at Portal (https://www.meinBrief.at) können Sie unter dem Reiter "Einstellungen" den Punkt "Abwesenheit" wählen und eine Abwesenheitsbenachrichtigung abgegeben. Dadurch bekommen Sie in dem angegebenen Zeitraum keine elektronischen Zustellungen. Diese Benachrichtigung gilt aber nur für die elektronische Zustellung.

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Ist es ausreichend sich beim Zustelldienst abwesend zu melden, oder muss ich das zusätzlich beim Postamt machen, um keine Fristen zu versäumen?

Nein, Sie müssen sich an Ihrem Postamt zusätzlich abmelden. Das Mitteilen Ihrer Abwesenheit an meinBrief.at dient lediglich dazu, dass Sie keine elektronischen Zustellungen in diesem Zeitraum bekommen.

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Wann gilt ein Dokument als zugestellt?

Das Dokument gilt spätestens mit der Abholung als zugestellt.

Auch wenn Sie das Dokument nicht abholen, gilt es als zugestellt, sofern zumindest eine der beiden Verständigungen spätestens am vorletzten Tag der Abholfrist bei Ihnen eingelangt ist.

Sofern eine zweite Verständigung versendet wurde, gilt für den Zeitpunkt der Zustellung Folgendes:


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Wie werde ich über ein neues Dokument im Briefkasten informiert?

Sie bekommen sofort und sollten Sie das Zustellstück nicht binnen 48 Stunden nach dem Eingang der Zustellung, abgeholt haben, eine Verständigungs-E-Mail an die von Ihnen bekannt gegebene E-Mail-Adresse.

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Was ist eine Verständigung?

Eine Verständigung ist eine zwischen Zustelldienst und Empfänger vereinbarte automatische Benachrichtigung über die Hinterlegung einer Sendung. Diese wird in den meisten Fällen nicht die für die Zustellung selbst notwendigen Sicherheitsmerkmale aufweisen (Sicherheit des Einlangens bzw. Vertraulichkeit). Die Verständigung kann etwa über SMS, E-Mail oder andere Medien erfolgen. Die Verständigung wird vom Zustelldienst hinsichtlich ihrer Metadaten (Rang, Zeitpunkt, Art) protokolliert. Eine elektronische Zustellung mit Nachweis kann, falls es nach den beiden elektronischen Verständigungen zu keiner Abholung gekommen ist und der Empfänger eine postalische Adresse angegeben hat, eine konventionelle Verständigung ("Postkarte") bedingen (§ 34 Abs. 2 [ZUSTG]).

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Wie erkenne ich, dass die Verständigungs-E-Mail tatsächlich von meinBrief.at stammt?

Verständigungs-E-Mails von meinBrief.at sind durch die Zustellformularverordnung festgelegt und sehen wie folgt aus:

Klicken um Beispiel zu sehen zurück zum Seitenanfang

Was mache ich, wenn sich meine E-Mail-Adresse geändert hat?

Sollten Sie eine neue E-Mail-Adresse haben, können Sie diese im meinBrief.at Portal (https://www.meinBrief.at) im Menüpunkt "Einstellungen" unter "Erreichbarkeit" ändern.

Wichtig! Sollten sie ihre E-Mail Adresse ändern, geben Sie diese Änderung innerhalb von sieben Kalendertagen im meinBrief.at an, damit wir Ihnen die Verständigungen richtig zustellen können.

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Wie erfährt der Absender, dass ich die Sendung abgeholt habe?

Sobald der Versender ein Zustellstück an den Zustelldienst übermittelt, bekommt dieser sofort eine Bestätigung, dass die Sendung erfolgreich übermittelt wurde. Sobald Sie sich in meinBrief.at einloggen erhält der Versender eine Verständigung, dass Sie das Dokument abgeholt haben. Sollten Sie das Dokument nicht innerhalb der gesetzlichen Frist abholen, bekommt der Versender eine Verständigung, dass Sie das Dokument nicht abgeholt haben.

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Was ist ein Zustellnachweis?

Die relevanten Metainformationen (Zeitpunkt der Zustellung, Identifikationsmerkmale, etc.) werden mittels eines Zustellnachweises an den Versender rückübermittelt. Im Falle einer Unzustellbarkeit d.h., die Zustellung wird elektronisch nie bezogen, wird dem Sender ebenfalls eine so genannte "Unzustellbarkeitsanzeige" übermittelt, um ggf. auf Seite des Versenders reagieren zu können.

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Kann ich veranlassen, dass die zuzustellenden Dokumente an mich ausschließlich verschlüsselt übermitteln werden?

Ihre Sicherheit ist uns wichtig!

Sie können ein beliebiges Verschlüsselungszertifikat in den Einstellungen von meinBrief.at hochladen oder ein Verschlüsselungszertifikat von uns generieren lassen. Dieses X.509 Zertifikat wird als öffentlicher Schlüssel für die Verschlüsselung verwendet. Wenn Sie diese Funktion aktivieren, werden wir Ihnen die zuzustellenden Dokumente ausschließlich mit diesem Zertifikat verschlüsseln. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie mit diesem Zertifikat verschlüsselte Dokumente/E-Mails entschlüsseln können. Anleitungen zur Konfiguration von Verschlüsselungszertifikaten finden Sie in der Anleitung Ihres E-Mail-Clients.

In manchen Verfahrensbereichen wie zum Beispiel dem Gesundheitswesen ist die Verwendung eines Verschlüsselungszertifikats gesetzlich zwingend vorgeschrieben.

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Kann ich Zustellstücke aus meinem Briefkasten auch automatisch abholen?

Mit meinBrief.at ist es auch möglich ohne direkt auf die Seite einzusteigen jegliche Zustellstücke über Postfächer von sendhybrid.com automatisch abzuholen. Sie müssen dafür den automatischen Abruf mittels eines X.509-Zertifikates aktivieren. In den Einstellungen des jeweiligen Postfachs können Sie ein Zertifikat hierfür generieren. Bitte verbinden Sie Ihr sendhybrid-Postfach mit dem entsprechenden Zertifikat mit meinBrief.at und bei jedem Einstieg in ihr sendhybrid-Postfach werden automatisch neue Sendungen aus meinBrief.at für Sie in ihr sendhybrid-Postfach übermittelt. Mehr Informationen hierfür finden Sie in der Anleitung zu Ihrem sendhybrid-Postfach.

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Wie funktioniert ein Zustelldienst technisch im Detail?

Alle benötigte technischen Details können unter:

https://www.bmdw.gv.at/Digitalisierung/ElektronischeZustellung/Seiten/Zulassung-als-elektronischer-Zustelldienst-.aspx und
https://www.bmdw.gv.at/Digitalisierung/ElektronischeZustellung/Seiten/default.aspx gefunden werden.

Detailbeschreibungen (für technisch versierte):
Zustellspezifikationen:

http://reference.e-government.gv.at/VeroeffentlichteInformationen.353.0.html

Bürgerkartenspezifikation:

http://reference.e-government.gv.at/Spezifikationen.285.0.html zurück zum Seitenanfang

Wo finde ich die gesetzliche Grundlage für den Zustelldienst, die Identifizierung und die verwendeten Formulare?

Die Zustellung erfordert eine qualitativ hochwertige Identifizierung und Authentifizierung der Empfänger. Mit dem Konzept Bürgerkarte und der damit geschaffenen Basis für elektronische Signaturen kann der elektronische Prozess diesen Anforderungen gerecht werden. Einerseits kann durch Einsatz von qualifizierten elektronischen Signaturen laut Signaturgesetz der elektronische Prozess diesen Anforderungen gerecht werden. Andererseits bildet das E-Government-Gesetz die rechtliche Basis für die Bürgerkarte, die auf einem qualifizierten Zertifikat beruht, und somit eine qualifizierte elektronische Signatur enthält, die ebenfalls eine ausreichende Qualität für die Abwicklung der Zustellung besitzt. Die Identifikation, die im Rahmen der Registrierung der Signaturzertifikate und der Aufbringung der Personenbindung zwingend durchgeführt werden muss, kann im Zustellverfahren unmittelbar weiter verwendet werden, da sich die Identität einer Person nicht ändert.

Unabdingbar für eine erfolgreiche Zustellung ist das Bescheinigen des Empfangs des Schriftstücks seitens des Empfängers in Form eines Zustellnachweises (§ 35 Abs. 3 [ZUSTG]). Auch hier kann die bürgerkartenkonforme elektronische Signatur eingesetzt werden, da sie die notwendige rechtliche Wirkung entfaltet.

Im Sinne des E-Government werden Schriftstücke, die nachweislich übermittelt werden sollen, nicht direkt zugestellt (z.B. per E-Mail), sondern es wird eine Hinterlegung an der Zustelladresse "an der sich die Person aufhält" durchgeführt (Die Zustelladresse kann eine Abgabestelle bzw. elektronische Zustelladresse sein - vgl. auch § 2 Z 3 [ZUSTG]). Dies ist notwendig, da ein E-Mail keine ausreichende Garantie und Kontrolle darüber bietet, ob und wann ein Schriftstück beim Empfänger angelangt ist. Im E-Government ist die "Abgabestelle" ein Server im Internet (der Zustelldienst), welcher den Empfänger von der Hinterlegung auf geeignete Weise informiert.


Die rechtlichen Grundlagen können Sie unter den folgenden Links nachlesen:

Zustellgesetz: [ZUSTG]
http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10005522

Zustelldienstverordnung:
http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20004204

Zustellformularverordnung:
http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10005515 zurück zum Seitenanfang

Wie kann ich mein elektronisches Postfach auflösen?

Um das elektronische Postfach aufzulösen, klicken Sie nach erfolgter Anmeldung im meinBrief Portal in den Einstellungen auf „Auflösen“. Sie können Ihren Briefkasten nur auflösen, wenn Sie zuvor alle Dokumente gelesen haben.
Gemäß § 33 Abs. 3 Zustellgesetz kann die Abmeldung von einem Zustelldienst unter Verwendung der Bürgerkarte (§ 2 Z 10 E-GovG), also durch Auflösen nach ihrer Anmeldung im Portal, oder durch eine von Ihnen als Kunden unterschriebene schriftliche Erklärung erfolgen. Diese wird mit ihrem Einlangen beim Zustelldienst wirksam.

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